Montag, 23. Februar 2004

Kritik an Demokraten: Bush beginnt Wahlkampagne

  • Bush wirft Demokraten fehlende Kompetenz im Kampf gegen Terror vor
  • PLUS: Umfragewerte von Bush im Keller!

US-Präsident Bush hat den oppositionellen Demokraten fehlende Kompetenz im Kampf gegen den internationalen Terrorismus vorgeworfen. Die Präsidentschaftswahl im November sei eine "Wahl zwischen einem Amerika, das die Welt mit Stärke und Zuversicht führt und einem Amerika, dem es im Angesicht der Gefahr an Entschlossenheit fehlt", sagte Bush in Washington vor republikanischen Gouverneuren.

"Unsere Konkurrenten bieten keine Strategie an, um den Krieg (gegen den Terrorismus) zu gewinnen oder unsere Wirtschaft auszubauen", so Bush weiter. Mit Blick auf die Wahl am 2. November sagte er, "die Amerikaner werden zwischen zwei Regierungsvisionen entscheiden: jener, die den Besitzgedanken und die Chancen auf Verantwortung stärkt, oder einer Regierung, die euer Geld nimmt und die Entscheidungen für euch trifft."

Der Amtsinhaber im Weißen Haus griff auch seinen voraussichtlichen demokratischen Herausforderer, John Kerry, wegen angeblicher Widersprüche in dessen Agenda an. "Für und wider Steuerminderungen. Für und wider die Sicherheitsgesetze gegen den Terrorismus. Für und wider die Befreiung des Irak." All diese unterschiedlichen Meinungen seien von einem "Senator in Massachusetts" geäußert worden.

Die Rede Bushs wurde allgemein als Auftakt zu seiner millionenschweren Wahlkampagne in den US-Medien gedeutet, die ab nächste Woche Donnerstag seine Wähler mobilisieren soll. Bush stand in den vergangenen Tagen wegen seiner Haushaltspolitik und seinem Dienst bei der Nationalgarde im Dauerfeuer der Kritik. In Umfragen rutschten seine Zustimmungswerte hinter die Kerrys zurück. (apa)

23.2.2004 09:09