Sonntag, 29. Februar 2004

Laufende Wintersaison: Weniger Lawinentote in Österreich

  • Sechs statt 29 Menschen bei Abgängen ums Leben gekommen
  • Am meisten Tote gab es während der mittleren Warnstufe "3"

In der laufenden Wintersaison sind in Österreich bisher sechs Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben gekommen - wesentlich weniger als im vergangenen Winter. Zu diesem Zeitpunkt hatte es bereits 29 Lawinen-Tote gegeben, am Ende der Wintersaison 32. Das berichtete das ORF Radio und beruft sich dabei auf Lawinenexperten.

Die Zahl der Lawinenunfälle ist allerdings annähernd gleich geblieben. Zwei Drittel davon ereignen sich nicht bei einer hohen, sondern während der mittleren Warnstufe 3, erklärte Lawinenexperte Patrick Nairz. Laut dem Experten sollen sich bei dieser Warnstufe oft auch Ungeübte auf Skitouren wagen und schätzen die Situation falsch ein. Im Durchschnitt herrscht an einem Drittel aller Lawinentage die Stufe 3, an diesen Tagen passieren jedoch zwei Drittel der Unfälle. (apa)

29.2.2004 13:24