Mord-Alarm in Wien: 25-jährige Frau mit Aschenbecher erschlagen
- 27-jähriger Täter rief selbst bei der Polizei an
- Streit nach Lokaltour endete tödlich
Mordalarm in Wien-Leopoldstadt: Ein Mann rief bei der Polizei an und erklärte, er habe "eine Frau geschlagen". In der Wohnung der 25-Jährigen in der Novaragasse fanden die Beamten Lydmyla E. aus der Ukraine mit eingeschlagenem Schädel. Der mutmaßliche Täter, der 27-jährige Mohammad M. aus Jordanien, gab an, im Streit mit dem Aschenbecher auf die Frau eingeschlagen zu haben. Er wurde in Haft genommen.
Die beiden hatten nach Angaben des 27-Jährigen seit rund zehn Monaten ein Verhältnis. Dabei dürfte es schon einmal - am 30. November 2003 - zu einer Auseinandersetzung in der Wohnung von Mohammad M. in Döbling gekommen sein, zu der die Polizei gerufen wurde. Auch am Dienstagabend war es nach einer Lokaltour zum Streit gekommen, der 27-Jährige schlug auf seine Freundin ein. Danach fuhr er mit der Tatwaffe im Plastiksackerl mit dem Taxi in seine Wohnung, kehrte aber Mittwoch früh wieder zurück und verständigte die Polizei.
Derzeit sind die Kriminalbeamten auf der Suche nach der Tatwaffe. M. gab an, seine Freundin mit einem Aschenbecher oder einer Flasche erschlagen zu haben. "Wir gehen aber davon aus, dass es ein Aschenbecher war, weil auf dem Tisch Zigarettenstummel, aber kein dazugehöriger Aschenbecher gefunden wurde", sagte ein Ermittler. Es müsse auch noch geklärt werden, warum die beiden in Streit geraten waren.
(apa)
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