Vier Verletzte: Massenkarambolage auf der A2
- Unfallursache: Nicht angepasste Geschwindigkeit bei Regen und schlechter Sicht
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Vier leicht verletzte Personen forderte am Montag eine Massenkarambolage auf der Südautobahn (A 2) im Wechselabschnitt zwischen Zöbern (NÖ) und Schäffern (Stmk). Nach Angaben des ÖAMTC waren mindestens zwanzig Fahrzeuge in den Auffahrunfall verwickelt. Ab etwa 12 Uhr war die Richtungsfahrbahn Graz dann wieder frei.
Unfallursache war nicht angepasste Geschwindigkeit, denn die Fahrbahn war auf Grund des Regens nass, die Sicht war schlecht und auf Brückenübergängen bestand sogar die Gefahr von Glatteisbildung, hieß es seitens des Autofahrer-Clubs.
"Es haben einige Autos das Streufahrzeug überholt, sie waren mit Sicherheit für die Witterungsverhältnisse zu schnell unterwegs", berichtete ein ÖAMTC-Sprecher der APA. Aufregung herrschte zudem um einen verunfallten Lenker. Der Mann hatte sich erst kürzlich einer Herztransplantation unterzogen und stand daher unter besonderer Beobachtung der Notärzte.
"Wer rast, gewinnt nichts", appellierte Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) an die Autofahrer. "Weg vom Gas, ausreichend Sicherheitsabstand halten und keine riskanten Überholmanöver starten." Wer mit überhöhter Geschwindigkeit fährt, erspart sich dadurch erwiesenermaßen viel weniger als der Einzelne glaubt, so Thann: "Schlechte Fahrbedingungen verlängern den Bremsweg, daher ist ein höherer Sicherheitsabstand notwendig."
Der Winter sei noch nicht vorbei, weshalb auch die Winterreifen noch nicht gegen Sommerreifen eingetauscht werden sollten, so die dringliche Empfehlung des KfV. Zu Vermeiden sei auf Eis- und Schneefahrbahnen auch "abruptes Lenken, starkes Bremsen und Gasgeben sowie hartes einkuppeln beim Schalten". Auf Schnee gelte: Halbe Geschwindigkeit und der doppelte Sicherheitsabstand - auf Eis ein Viertel der Geschwindigkeit und der dreifache Abstand zum Vordermann.
Die traurige Unfallbilanz sollte zusätzlich zur Vorsicht mahnen: Von Jänner bis November 2003 starben in Österreich 70 Menschen bei Karambolagen. Jeder vierte Unfall ist laut KfV ein Auffahrunfall. (apa)
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