Sonntag, 22. Februar 2004

"profil": RZB-Konsortium stößt in Indonesien auf Probleme

  • Übernahme der PT Lippo Bank wurde vorerst gestoppt
  • RZB sucht nach Möglichkeiten, in Indonesien Fuß zu fassen

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die Raiffeisen Zentralbank (RZB) Ärger mit der indonesischen Regierung. Das von der RZB geführte Finanzkonsortium "Swissasia Global" hatte kürzlich den Zuschlag für die 114 Millionen Euro teure Übernahme der PT Lippo Bank erhalten. Jetzt liegt der Verkauf auf Eis.

Die Regierung mutmaßt, das Konsortium, bestehend aus RZB, der Schweizer Privatbank Swissfirst sowie drei Fondsgesellschaften, fungiere lediglich als Treuhänder der früheren Lippo-Eigentümerfamilie Riady.

Patriarch Mochtar Riady, 1992 in eine Wahlspendenaffäre um US-Präsident Bill Clinton verwickelt, hatte das nach der Währungskrise Indonesiens schwer angeschlagene Bankhaus Ende der neunziger Jahre mehrheitlich an den Staat abtreten müssen.

Ein Sprecher von RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner wollte Spekulationen um eine mögliche Treuhandschaft gegenüber "profil" nicht kommentieren: "Wir sehen in der Lippo Bank eine interessante Möglichkeit, in Indonesien Fuß zu fassen."

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!

22.2.2004 08:27