AUA-Gruppe: Ergebnis 2003 um 53,5% gesteigert auf 63,4 Mio. Euro
- Umsatz sank um 7,5 Prozent - Vorsteuerergebnis kletterte auf 25,7 (4,2) Millionen Euro
- "Negative Entwicklung umgedreht"
Die börsennotierte Austrian Airlines-Gruppe (Austrian, Lauda Air und Austrian arrows) hat das Geschäftsjahr 2003 mit einem vorläufigen Jahresergebnis über den offiziellen Erwartungen beendet: Das EBIT betrug 63,4 Mio. Euro, das entspricht einer Steigerung von 53,5 Prozent gegenüber dem Vergleichswert 2002.
Damals lag das Ergebnis noch bei 41,4 Mio. Euro. Vor außergewöhnlichen Sonderfaktoren (EBIT vor Exceptionals) sank das Betriebsergebnis allerdings dann noch von 43 auf nur 4,2 Mio. Euro.
Der Umsatz sank nach vorläufigen Berechnungen um 7,5 Prozent auf 2.040,1 (2.204,4) Mio. Euro, teilte die AUA ad-hoc mit. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich von 4,2 Mio. Euro auf 25,7 Mio. Euro, das EBITDAR - Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten - sank um 9 Prozent auf 420,8 (463,2) Mio. Euro.
Die endgültige Bilanz für 2003 wird das Unternehmen am 1. April in Wien präsentieren.
Innovation
Es sei gelungen, die negative Entwicklung umzudrehen, erklärte AUA-Vorstandschef Vagn Sörensen am Freitag zu den vorläufige Zahlen für 2003. Als Gründe dafür nannte er Innovations- und Marketingoffensiven, ein effizientes Kostenmanagement und die Bereitschaft, auf historisch gewachsene Strukturen zu verändern, um eine schlagkräftigere Produktionsbasis zu gestalten.
"Mit dem Schwung der sich vor allem im letzten Jahresdrittel 2003 abzeichnenden Konjunkturerholung einer einer günstigen Währungsparität konnten wir in Summe das Ergebnis 2002 sogar noch übertreffen", so Sörensen
(apa, red)
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