Deutsche Arbeitgeber: Für drastische Einschnitte bei Arbeitslosengeld
- Einsparung von acht Milliarden Euro möglich
·Deutschland
4,6 Millionen sind ohne Arbeit
·Bartenstein:
1 Jahr Lehre für jeden garantiert
·Lehrstellen
12.300 Jugendliche auf der Suche
·Arbeitslosigkeit
Trauriger Rekord: 312.448 ohne Job
·Jetzt offiziell
Wien meldet 11,3% Arbeitslose
Die deutschen Arbeitgeber haben Regierung und Opposition aufgefordert, weitere massive Einschnitte beim Arbeitslosengeld und in der Arbeitsmarktpolitik zu beschließen. Das Ziel: Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt will die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von jetzt sechs auf vier bis 4,5 Prozent senken.
Bei Arbeitslosigkeit solle grundsätzlich eine Wartezeit von vier Wochen bis zur Zahlung des ersten Arbeitslosengeldes eingeführt werden. Das Arbeitslosengeld müsse auf 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens reduziert und dürfe höchstens ein Jahr lang gezahlt werden, sagte Hundt. Das spare acht Milliarden Euro, was eine Beitragssenkung um einen Prozentpunkt ermögliche.
(apa, red)
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