Montag, 16. Februar 2004

Deutsche Arbeitgeber: Für drastische Einschnitte bei Arbeitslosengeld

  • Einsparung von acht Milliarden Euro möglich

Die deutschen Arbeitgeber haben Regierung und Opposition aufgefordert, weitere massive Einschnitte beim Arbeitslosengeld und in der Arbeitsmarktpolitik zu beschließen. Das Ziel: Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt will die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von jetzt sechs auf vier bis 4,5 Prozent senken.

Bei Arbeitslosigkeit solle grundsätzlich eine Wartezeit von vier Wochen bis zur Zahlung des ersten Arbeitslosengeldes eingeführt werden. Das Arbeitslosengeld müsse auf 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens reduziert und dürfe höchstens ein Jahr lang gezahlt werden, sagte Hundt. Das spare acht Milliarden Euro, was eine Beitragssenkung um einen Prozentpunkt ermögliche.
(apa, red)

16.2.2004 08:20