Montag, 16. Februar 2004

Damen-Weltcup: Start von Dorfmeister in Aare weiterhin fraglich

  • Niederösterreicherin fliegt aber mit dem Team nach Schweden
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Ob Michaela Dorfmeister im alpinen Ski-Weltcup bei den nächsten Damen-Rennen am Samstag (Super G) und Sonntag (RTL) in Aare an den Start gehen wird, ist nach ihrem schweren Trainingssturz am Montag auf dem Nassfeld vorerst weiter offen. Die Niederösterreicherin fliegt aber nach Angaben des ÖSV-Trainers Bernd Zobel am Donnerstag mit ihren ÖSV-Kolleginnen nach Schweden. Ob ein Antreten sinnvoll ist, wird nach dem Freitag-Training entscheiden.

Für Dorfmeister, die sich am Montag bei einem schweren Trainingssturz auf dem Nassfeld eine leichte Gehirnerschütterung, Schürfwunden im Gesicht, einen Bluterguss am Oberschenkel und eine Bänderverletzung am rechten Daumen zugezogen hat, steht an diesem Wochenende Einiges auf dem Spiel.

Schließlich zählt die Niederösterreicherin zum Kreis jener vier Läuferinnen, die noch eine seriöse Chance auf den Gewinn des Super G-Weltcups haben. Dorfi ist mit 299 Punkten zwar Vierte, liegt aber vor den zwei noch ausstehenden Rennen in Aare und beim Finale in Sestriere nur knapp hinter den Rivalinnen Hilde Gerg (GER/345), Renate Götschl (331) und Carole Montillet (FRA/322).

"Einige Rippen spüre ich noch sehr deutlich, die Daumenschwellung ist stark abgeklungen. Nur mein Gesicht ist noch etwas unüblich in Mitleidenschaft gezogen. Aber: Mit dem Gesicht fahre ich nicht Ski, und Spiegel werde ich beim Rennen keinen mitnehmen. Weder einen Außen- noch einen Innenspiegel", meinte Dorfmeister.

Jene Läuferinnen, die zuletzt auch in Haus im Ennstal die ÖSV-Farben vertreten haben, fliegen am Donnerstag nach Aare. Neben Dorfmeister sind dies Renate Götschl, Alexandra Meissnitzer, Brigitte Obermoser, Martina Lechner, Katja Wirth, Silvia Berger, Tanja Schneider und Elisabeth Görgl.

(apa/red)

16.2.2004 14:45