St. Anton: Schönfelder erlitt Sehnenquetschung im linken Ellbogen
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Rotes Trikot, blauer Ellbogen - Slalom-Weltcup-Leader Rainer Schönfelder hat sich am Sonntag im Weltcup-Slalom der Herren in St. Anton eine Sehnenquetschung im linken Ellbogen zugezogen, wie am Montag in Innsbruck einen MR-Tomographie bei Sportarzt Andreas Lotz ergab. "Ich bin froh, dass in meinem Ellbogen nichts gebrochen oder gesprungen ist", meinte Schönfelder, der bis auf weiteres mit einem Spezialschutz im Rennanzug unterwegs sein wird.
"Es ist bei der Einfahrt zum letzten Steilhang passiert. Eine Stange ist mir mit voller Wucht auf jene Stelle am linken Ellbogen geschnalzt, die ohnehin ein bisschen beleidigt war. Ein brennender Schmerz - und dann ist der Ellbogen aufgegangen wie ein Germteig", erklärte Schönfelder, wie es zur Verletzung kam. Freundin Manu, die Physiotherapeutin ist, und deren Oma, die eine Schwarzwurz-Salbe als Geheimrezept hat, sollen zum Heilungsprozess beitragen.
Der Spezialschutz soll einen weiteren Schlag durch die Kippstangen gegen den lädierten Ellbogen verhindern. "Jetzt darf ich keine mehr drauf bekommen, sonst besteht die Gefahr, dass die Sehne reißt", so Schönfelder, der im Slalom-Weltcup 50 Punkte vor dem Finnen Kalle Palander in Führung liegt.
(apa/red)
