Ukraine und Russland: Wollen mit OSZE Lage in Transnistrien entschärfen
- Neue Vorschläge erarbeitet - Vor Beratungen in Belgrad
Die Ukraine und Russland haben gemeinsam mit der OSZE Vorschläge erarbeitet, um den Djestr-Konflikt - im russisch kontrollierten, zu Moldawien gehörigen Transnistrien - einer Lösung näher zu bringen. Mitte Jänner fand ein erstes Treffen dazu in Sofia statt, eine weitere Verhandlungsrunde ist demnächst in Belgrad geplant.
Der ukrainische Botschafter in Wien, Wolodymyr Ohrysko, erinnerte daran, dass auf transnistrischem Territorium fünf spezielle Checkpoints existieren, wo die Ukraine und die OSZE gemeinsam die Verantwortung für die Grenzkontrollen tragen. Russen und Modawier sind als Grenzbeamte, weil am Konflikt Beteiligte, nicht erwünscht.
Für die Ukraine sei das Nachbarland Moldawien "sehr wichtig", betonte der Diplomat. Kürzlich war der ukrainische Präsident Leonid Kutschma nach Chisinau gereist. Kiew wolleals Bemühungen unterstützen, um die Ausfuhr der russischen Rüstungsgüter aus Transnistrien zu ermöglichen, versicherte Botschafter Ohrysko.
(apa, red)
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