Freitag, 20. Februar 2004

Vogelgrippe: Neuer Ausbruch der Seuche in Südkorea

  • Regierung ordnet Schlachtung von 400.000 Enten & Hühnern an
  • PLUS: Infos zu Vogelgrippe und Geflügelpest

Nach einem neuen Ausbruch der Vogelgrippe in Südkorea hat die Regierung in Seoul die Schlachtung von 400.000 Hühnern und Enten angeordnet. Wie das Landwirtschaftsministerium am Montag mitteilte, wurde auf einer Farm in Yangjiu, 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt, der ansteckende Virus nachgewiesen.

Ein Umkreis von drei Kilometern mit 20 Geflügelfarmen sei zum Quarantänegebiet erklärt worden. Es sei der insgesamt neunzehnte Ausbruch der Vogelgrippe, allerdings der erste nördlich von Seoul. Nach Ansicht von Experten könnte das Virus durch Wildvögel verbreitet worden sein.

Seit dem ersten Fall von Hühnergrippe in Südkorea am 15. Dezember wurden dort mehr als drei Millionen Geflügeltiere geschlachtet. Zuletzt war am 5. Februar ein Ausbruch der Seuche gemeldet worde. Anders als in Vietnam und Thailand wurde in Südkorea allerdings kein Fall einer Infektion von Menschen gemeldet.

(apa)

20.2.2004 18:00