Vor Putins Augen: Peinlicher Raketen-Zwischenfall bei Seemanöver
- Kontrollsatellit stoppte Abschuss von zwei atomar bestückten Raketen
- Kursk verunglückte bei einem Manöver dieser Art
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Bei einem russischen Marinemanöver in Anwesenheit von Präsident Wladimir Putin in der Barentssee hat es Probleme mit Testabschüssen von Interkontinentalraketen gegeben. Nach offiziellen Angaben der Nordflotte stoppte ein Kontrollsatellit den Abschuss zweier atomar bestückbarer Raketen von dem Atom-U-Boot "Nowomoskowsk". Putin verfolgte das Manöver aus der Nähe von dem U-Boot "Archangelsk" aus.
Die Internetzeitung "Gazeta.ru" berichtete, eine der Raketen sei beim Austritt aus dem Wasser zerstört worden. Eigentlich hätten die Raketen RSM-54 (Nato-Bezeichnung: SS-N-23 Skiff) nahe der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka einschlagen sollen. Die Nachricht von dem gescheiterten Start wurde erst mit sechsstündiger Verspätung mitgeteilt. Die "Nowomoskowsk" kehrte mittags in einen Marinehafen der Nordflotte zurück.
Vor fast vier Jahren war das russische Atom-U-Boot "Kursk" bei einem Manöver in der Barentssee verunglückt, wobei alle 118 Mann der Besatzung ums Leben kamen. Damals war ein defekter Torpedo an Bord explodiert. (apa)
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