Umfrage: 56% mit Demokratie in Österreich zufrieden
- Nur 41% halten die Bundespräsidentenwahl für "sehr sinnvoll"
56 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind mit der "Demokratie" im Land und mit dem "politischen System" zufrieden. Eine Mehrheit meint allerdings, dass der Einfluss von "Lobbys" in Österreich groß sei. Nur 41 Prozent halten die Bundespräsidentenwahl für "sehr sinnvoll", noch deutlich geringer ist die Zustimmung zur EU-Wahl. Dies geht aus einer "market"-Umfrage hervor.
Acht Prozent gaben an, sie seien "sehr zufrieden", weitere 48 Prozent äußerten sich "zufrieden", ergibt also 56 Prozent "positiver" Einschätzung der heimischen politischen Landschaft. 33 Prozent sagten, sie seien mit dem demokratischen System in Österreich "eher unzufrieden", weitere zehn Prozent sagten, sie seien "sehr unzufrieden". Der Rest der Befragten machte keine Angaben.
Gefragt wurde auch, welchen Stellenwert in Österreich die Politik bei Entscheidungen habe. 29 Prozent meinten, die "Politik entscheidet über die Lebensbedingungen der Menschen". Hingegen vertraten 62 Prozent die Auffassung: "Der Einfluss der Politik ist sehr gering. Entscheidungen werden von mächtigen Lobbys getroffen".
Schließlich fragte "market" noch, welche Wahlen die Österreicherinnen und Österreicher als "sehr sinnvoll" erachten. 59 Prozent meinten, dies sei bei Gemeinderatswahlen der Fall, 51 Prozent stuften Landtagswahlen als "sehr sinnvoll" ein. Bei Nationalratswahlen sagten dies noch 50 Prozent.
Nur mehr für 41 Prozent ist - nach dieser Umfrage - die Bundespräsidentenwahl "sehr sinnvoll". Arbeiterkammer- und Wirtschaftskammerwahlen erhielten von 39 Prozent der Befragten das Prädikat "sehr sinnvoll", bei den Wahlen zum Europaparlament äußerten lediglich 27 Prozent diese Einschätzung. (apa)
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