Freitag, 20. Februar 2004

Heftiger Crash: Zug rammte bei Bahnübergang in Tirol Lkw

  • Verletzt wurde niemand - Lokführer erlitt einen Schock
  • Lkw-Fahrer war Gang "herausgesprungen"

Glimpflich ist ein Zugunglück Freitag früh bei St. Johann ausgegangen. Bei einem Bahnübergang hatte ein Regionalzug einen Lkw erfasst. Verletzt wurde nach Erhebungen der Gendarmerie niemand. Lediglich der Lokführer erlitt einen Schock.

Der Regionalzug war vor allem mit Schülern und Pendlern besetzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde nach Angaben der Feuerwehr das Führerhaus des Lkw abgerissen, der Fahrer konnte im letzten Moment abspringen.

Auch der Zugführer kam mit dem Schrecken davon. Er überstand das Unglück mit einem Schock.

Bei der Einvernahme durch die Gendarmerie gab der deutsche Lkw-Lenker an, dass ihm der Gang "herausgesprungen" sei. Dadurch sei sein Sattelzug weder nach vorwärts noch nach rückwärts zu bewegen gewesen.

Nachdem der Schranken sich geschlossen hatte, habe er noch versucht, den Zug zum Anhalten zu bringen. Die Notbremsung konnte das Unglück aber nicht mehr verhindern.

Das Zugfahrzeug des Lkw wurde total beschädigt. Der mit Spanplatten beladene Anhänger blieb unversehrt. (apa)

20.2.2004 09:58