Dienstag, 10. Februar 2004

Unglaublich: Panzer übers Internet angeboten!

  • Deutsche Polizei ging der Auktion nach
  • Fahrzeug verfügte nicht über die notwendigen Umbaumaßnahmen für zivilen Gebrauch

Ein echter Panzer, der über ein Internetauktionshaus zum Kauf angeboten wurde, hat in Hessen die Polizei auf den Plan gerufen. Wie das Landeskriminalamt (LKA) am Montag in Wiesbaden mitteilte, hatten ein 36-jähriger Grieche und ein 37 Jahre alter Deutscher aus Ginsheim-Gustavsburg versucht, den in Griechenland gekauften Schützenpanzer im Internet zu versteigern.

Als die Polizei davon Wind bekam und das Kriegsfahrzeug untersuchte, stellte sich heraus, dass an dem Panzer nicht die notwendigen Umbaumaßnahmen zu einer zivilen Nutzung vorgenommen worden waren. Nach Angaben des LKA müssen sich die Männer nun wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten. (apa/red)

10.2.2004 09:27