Donnerstag, 12. Februar 2004

Ex-EStAG Vorstand klagt: Seine Abberufung sei "nicht nachvollziehbar"

  • Gerhard Hirschmann: Er habe "exzellente Arbeit" geleistet
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Gerhard Hirschmann, ehemaliger ÖVP-Spitzenpolitiker, wehrt sich heftig gegen seine Abberufung als Vorstand der steirischen Energie-Holding EStAG. Wie er im Zuge einer Pressekonferenz bekannt gab, habe er bereits Klage gegen den Energie-Konzern eingebracht.

Seine Abberufung als Vorstand der steirischen Energie-Holding EStAG will Gerhard Hirschmann nicht hinnehmen: Wie er in einer Pressekonferenz in Graz in Begleitung seines Anwaltes sagte, habe er Klage gegen den Energie-Konzern eingebracht. Er habe exzellente Arbeit geleistet und sehe sich nach wie vor als Vorstand, sagte Hirschmann. Die Entscheidung des Aufsichtsrates vom 20. Jänner, den Vorstand en bloc abzuberufen, sei für ihn "nicht nachvollziehbar".

Anwalt Martin Maxl begründete die zivilrechtliche Feststellungsklage mit der "unrechtmäßigen" und "rechtswidrigen" Suspendierung seines Mandanten. Unrechtmäßig sei die AR-Entscheidung deshalb, weil keine "wichtigen Gründe", wie im Aktienrecht vorgesehen, dafür vorgelegen seien. Rechtswidrig deshalb, weil durch die angebliche Blockabstimmung den einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern die Möglichkeit genommen worden sei, zu differenzieren. Diese Vorgangsweise sei offensichtlich "taktisch motiviert" gewesen, um den Dreier-Vorsand im Gesamtpaket abzuberufen, so Maxl. (APA)

12.2.2004 14:11