Libro-Krimi: Von Rettberg keine Spur, aber mehrere Mio. gefunden
- Ermittler entdeckten "geparkte" Millionen bei einer Anlagefirma
- Ex-Libro-Chef soll Banken um 9 Mio. Euro geschädigt haben
·Causa Rettberg
Jusitz sucht in der Karibik nach Mio.
Der einstige Libro-Chef Andre Rettberg selbst bleibt weiterhin spurlos verschwunden, bei der Suche nach vermutetem Privatvermögen sollen die Fahnder aber bereits einige Millionen gefunden haben. Zeitungsberichten zufolge "stießen die Ermittler nun auf mehrere Millionen Euro bei einer Anlagefirma".
Bei welcher Firma Rettberg die Gelder angelegt haben soll, wurde nicht genannt. Hinweise zum restlichen Vermögen hätten die Ermittler über die Schweizer Bankenstadt Zürich bis in die Karibik (Jungferninseln) geführt.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtete, soll es Rettberg mit Unterstützung seiner in Untersuchungshaft befindlichen Anwälte Gerhard Eckert und Michael Löb gelungen sein, beträchtliches Privatvermögen zu Lasten seiner Gläubiger Bank Austria Creditanstalt und Oberbank ins Ausland zu schleusen.
Die Justiz verfolgte konkrete Spuren, wonach Rettberg beträchtliche Beträge über ein von seinen Anwälten kontrolliertes Netz zu Gesellschaften transferiert worden sein könnten, die in der Karibik auf den auf den Britischen Jungferninseln domiziliert sind. Für sämtliche Beteiligte gilt die Unschuldsvermutung. (APA/Red.)
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