Montag, 9. Februar 2004

Gesamt-Weltcup: Raich glaubt an Zweikampf mit Maier

  • Eberharter und Miller in Lauerstellung
  • PLUS: Ski-Weltcup wieder in St. Anton

Zehn Herren-Rennen stehen im alpinen Ski-Weltcup in dieser Saison noch aus und derzeit trennen das Spitzenduo Benjamin Raich und Hermann Maier nur 31 Punkte. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es auf einen Zweikampf mit dem Hermann hinauslaufen wird", meinte Raich nach seinem dritten Platz im Adelboden-Slalom. "Aber nach den beiden nächsten Rennen in St. Anton wissen wir sicher mehr!" Bei networld.at werden Sie wieder LIVE dabei sein.

Denn natürlich dürfe man laut Raich auch den Tiroler Titelverteidiger Stephan Eberharter (derzeit 104 Zähler zurück) und den US-Amerikaner Bode Miller (133), im Torlauf in der Schweiz hinter dem Kärntner Rainer Schönfelder Zweiter, im Kampf um die große Kristallkugel noch nicht abschreiben. Doch der Pitztaler ist jetzt schon überzeugt, dass er seine Weltcup-Führung bereits in der Abfahrt am Samstag verlieren wird. "Da wird der Hermann sicher an mir vorbei ziehen."

Im Slalom am Sonntag will Raich erneut zurückschlagen und dem "Herminator" wieder die Führung abjagen. Auch "Lokalmatador" Mario Matt, der nach Platz vier in Adelboden weiß, dass er wieder Siegpotenzial besitzt, will im Slalom mitmischen. "Es ist etwas ganz Besonderes, wieder dort, wo man zu Hause und Weltmeister geworden ist, ein Weltcup-Rennen zu fahren", so Matt.

Erster Saisonsieg von Schönfelder
Rainer Schönfelder kommt mit einem Erfolgserlebnis nach St. Anton. Der Kärntner, der mit Ausnahme seines Ausfalls in Flachau heuer in allen acht Slaloms in den Top Sechs war, feierte nach drei Podestplätzen seinen ersten Saisonsieg, mit dem er auch an die Spitze der Slalom-Weltcup-Wertung stürmte. "Für mich war es immer nur eine Frage der Zeit, bis ich ganz oben stehe", betonte der Bleiburger nach seinem fünften Weltcup-Erfolg.

(apa/red)

9.2.2004 11:43