Leichtathletik: Kein weiteres WM-Limit bei österreichischen Meisterschaften
- Karin Mayr-Krifka, Bettina Müller und Günther Weidlinger fahren nach Ungarn

Es bleibt bei einem dreiköpfigen österreichischen Mini-Team für die Leichtathletik-Hallen-Weltmeisterschaften von 5. bis 7. März in Budapest. Bei den Staatsmeisterschaften am Wochenende im Wiener Dusika-Stadion gab es keine weitere Limit-Erbringung, damit fahren die Sprinterinnen Karin Mayr-Krifka (60 m und/oder 200 m) und Bettina Müller (60 m) sowie 3.000-m-Läufer Günther Weidlinger nach Ungarn.
Es ist das kleinste ÖLV-WM-Team seit Einführung der Hallen- Titelkämpfe 1987 in Indianapolis, wo ebenfalls nur drei Athleten Österreich vertraten.
Das 60-m-Hürden-Limit von 7,75 Sek. um acht Hundertstel (Vorlauf) verpasst hat Leonard Hudec. Ihre Chancen auf ein Last-Minute-Ticket verpasst haben auch Weitspringerin Olivia Wöckinger und die 200-m- Sprinter, die noch als potenzielle Ticket-Anwärter gehandelt wurden.
"Da habe ich gedacht, es werden bis zu zehn Athleten, dann sind es nur drei. Aber wer konnte wissen, was mit Graf und Lichtenegger passiert und dass so viele die Hallen-Saison auslassen", so ÖLV- Generalsekretär Roland Gusenbauer, dem der Umstand eines Mini-Teams wenig Freude bereitet.
Sprinterin Karin Mayr-Krifka, die am Samstag wegen der erneut aufgetretenen Oberschenkelverletzung nicht zum Endlauf über 60 m angetreten war, kam am Sonntag nur als Zuschauerin ins Dusika-Stadion und gab sich optimistisch.
Günther Weidlinger konnte wegen einer Verkühlung keinen Start bei den Staatsmeisterschaften absolvieren, wie es den WM-Teilnehmern eigentlich vorgeschrieben ist, der ÖLV entschied sich aber für eine Entsendung. "Ich bin froh darüber. Jetzt werde ich mich erst einmal auskurieren und dann geht es eh schon zur WM."
(apa)
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