Pensionen: Differenz wird auch in Salzburg ausbezahlt
- Ansturm im Chiemseehof hielt sich in der Früh in Grenzen
- Durchschnittlich 44 Euro pro Antrag
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Ohne gewaltigen Ansturm hat am Montagvormittag auch in Salzburg die Auszahlung der Pensionsdifferenz begonnen. Rund 20 Pensionistinnen und Pensionisten warteten um 9.00 Uhr bereits im Chiemseehof, dem Sitz der Landesregierung, um jenen Geldbetrag abzuholen, den sie nach der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge heuer weniger erhalten.
Anders als in Kärnten zahlte nicht der Landeshauptmann persönlich aus: Acht Mitarbeiter der Landesamtsdirektion waren für die Abwicklung abgestellt, so Hubert Held von der Landesamtsdirektion zur APA.
40 bis 50 ältere Menschen waren nach einer Stunde eingetroffen. 1,8 Millionen Euro seien für die Aktion insgesamt notwendig, wenn sämtliche 41.000 Pensionisten, die theoretisch Anspruch haben, sich das Geld tatsächlich abholen, erläuterte Rainer Rößlhuber, Büroleiter von Landeshauptmann Franz Schausberger. Anders gesagt: Im Schnitt verlässt jeder Rentner den Chiemseehof mit knapp 44 Euro im Geldbörserl.
Neben den acht Mitarbeitern der Landesamtsdirektion waren auch noch zwei Polizeibeamte abgestellt, die eigenen Angaben zufolge zum einen das Geld bewachten und zum anderen aufpassten, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt.
Die Aktion startete mit einer kleinen Verzögerung: Zunächst musste gewartet werden, bis das Geld von der Landesbuchhaltung eingetroffen worden war, dann spielte der Computer noch kurz verrückt. Doch eine halbe Stunde nach Beginn der der Aktion konnte der erste Pensionist den Chiemseehof mit dem ausbezahlten Differenzbetrag verlassen.
In zwei Anlaufstellen wurden die Anträge der Pensionisten geprüft, von dort wurden die Antragsteller zur Auszahlungsstelle geführt. Rund fünf Minuten dauerte die Abwicklung eines Antrages, so dass später Eingetroffene doch mit erheblichen Wartezeiten rechnen mussten, was auch vereinzelt zu Unmutsäußerungen führte.
Der in der Intensivphase des Wahlkampfes befindliche Landeshauptmann Franz Schausberger beteiligte sich nicht direkt an der Aktion. Nur beim Betreten seines Büros musste er durch die Räume der Landesamtsdirektion, wo er kurz die Wartenden begrüßte und sich über den Verlauf der Aktion erkundigte. (apa/red)
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