Debatte um Atomwaffen: Pakistan schlägt Indien Ende des Wettrüstens vor
- "Es sollte kein offenes Ende im Rennen um strategische oder konventionelle Waffen geben"
Im Rahmen der bilateralen Gespräche mit Indien hat Pakistan Verhandlungen über ein Abkommen zur Beendigung des atomaren und konventionellen Wettrüstens vorgeschlagen. Wie das pakistanische Außenministerium mitteilte, hoffe die Regierung, dass ein "Regime der strategischen Zurückhaltung" auf die Tagesordnung gesetzt werde. Dabei soll die Schwelle für eine atomare Bedrohung diskutiert werden.
"Es sollte kein offenes Ende im Rennen um strategische oder konventionelle Waffen geben", sagte der Ministeriumsvertreter. Der bereits am Montag unterbreitete Vorschlag Pakistans ziele darauf, das Risiko eines Atomkriegs und eines Wettrennens bei der Raketenrüstung zu mindern.
Die verfeindeten Atommächte Indien und Pakistan hatten am Montag nach rund zweieinhalbjähriger Pause ihre Friedensgespräche wieder aufgenommen. Vertreter der Außenministerien beider Länder trafen dazu in Islamabad zu Vorgesprächen zusammen. Am Mittwoch werden die dreitägigen Gespräche auf der Ebene der Staatssekretäre abgeschlossen. (apa)
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