Schneechaos im Nahen Osten: Ein Toter in Libanon
- Schulen und andere öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen
Der Nahe Osten ist am Wochenende im Schneechaos versunken. In Libanon waren am Sonntag hunderte Dörfer nach heftigen Schneefällen von der Außenwelt abgeschnitten. Ein Mann wurde am Samstag im Osten des Landes nach Polizeiangaben durch einen Stromschlag getötet, als ein Hochspannungskabel unter dem Gewicht des Schnees über ihm herabstürzte.
Auch Teile Israels, Jordaniens und Syriens lagen unter einer dicken Schneedecke. Schulen und andere öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen. Viele Straßen waren blockiert; der Verkehr kam teilweise völlig zum Erliegen.
Räumfahrzeuge machten am Morgen die Hauptverkehrsstraßen in Jerusalem und dem Norden Israels frei. Die Linienbusse blieben in den Depots. In der Nähe der Klagemauer in Jerusalem stürzte eine Mauer unter den Schneemassen ein. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Am Flughafen der jordanischen Hauptstadt Amman kam es zu zahlreichen Verspätungen. Die Schneedecke war stellenweise 15 Zentimeter dick. Erst am Freitag war der Winter mit Schnee und eisigem Sturm über Griechenland und die Türkei hereingebrochen. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
