Schneechaos in Griechenland: 20 Zentimeter auf der Akropolis
- Athen von Außenwelt abgeschnitten, Autobahnen zugeschneit
- Türkei: Istanbul wartet auf Schneesturm, Flughafen geschlossen
·Schnee-Chaos
Türkei: Tausende saßen in Autos fest!
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Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
Nach einer Nacht mit starkem Schneefall und Temperaturen bis minus 4 Grad ist die griechische Hauptstadt praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Wie das griechische Fernsehen am Freitagmorgen berichtete, sind sämtliche Autobahnen Richtung Norden und Süden zugeschneit. Auf dem Wahrzeichen Athens, der Akropolis, liegt eine rund 20 Zentimeter dicke Schneedecke.
Schneeketten brauchte man auch im Zentrum Athens. Landesweit bleiben am Freitag die Schulen geschlossen. Nach Angaben der Meteorologen ist es der schwerste Schneefall in Griechenland seit 1992.
Auch der Flughafen in Athen "Eleftherios Venizelos" wurde am Freitagvormittag geschlossen, etliche Flüge mussten gestrichen werden. Der Busverkehr fiel weitgehend aus, auch viele Züge fuhren nicht. Auf den Straßen brach der Verkehr zusammen. Viele stehen gebliebene Fahrzeuge blockierten die Fahrbahnen, Tausende Autofahrer mussten die Nacht in ihren festgesetzten Autos ausharren.
Türkei: Maßnahmen gegen Wintereinbruch
In der Türkei bereitete man sich offenbar auf das Eintreffen des Schneesturms vor. Wie eine APA-Redakteurin berichtete, wurde der Flughafen Istanbul in der Früh vorübergehend geschlossen. Um 6 Uhr wurden alle Flüge abgesagt.
Mit bisher nicht da gewesenen Vorsichtsmaßnahmen hat sich die türkische Großstadt Istanbul am Donnerstag auf einen neuen Wintereinbruch mit Schnee und Sturm vorbereitet. Die etwa zwei Millionen Schüler bekamen vorsorglich zwei Tage frei.
Autofahrern wurde streng untersagt, ohne Ausrüstung wie Schneeketten und Abschleppseil im Kofferraum loszufahren. Den staatlichen Bediensteten wurde für den Nachmittag frei gegeben, damit sie rechtzeitig vor den vom Wetterdienst vorhergesagten Schneestürmen nach Hause kommen.
Laut Vorhersage der Meteorologen soll das Unwetter, das sich am Donnerstagnachmittag mit Schnee und Schneeregen ankündigte, bis zum Wochenende anhalten. Ende Jänner hatte ein ähnlicher Wintereinbruch zu Chaos auf den Straßen und tagelangen Strom- und Wasserausfällen geführt. (apa, red)
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