Bush-Rede: Ansage gegen "Terroristen und gefährliche Regime"
- US-Präsident rechfertigt Krieg im Irak mit Haltung Saddams
- Bush fordert außerdem besser koordiniertes Vorgehen der IAEO
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US-Präsident Bush hat ein weiterhin hartes Vorgehen der Vereinigten Staaten gegen die mögliche Ausbreitung von Massenvernichtungswaffen angekündigt. Sein Land werde nicht zulassen, dass "Terroristen und gefährliche Regime uns mit den tödlichsten Waffen der Welt bedrohen", sagte Bush am Mittwoch in einer Grundsatzrede in Washington.
Bush rechtfertigte den Krieg im Irak erneut damit, dass der frühere Machthaber Saddam Hussein sich geweigert habe, abzurüsten und "über seine illegalen Waffen und Programme Rechenschaft abzulegen". Als weitere potenzielle Bedrohungen bezeichnete der US-Präsident den Iran und Nordkorea, betonte aber, dass die jeweils unterschiedlichen Situationen auch unterschiedliche Strategien bräuchten.
Im Fall Iran arbeiteten die USA mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) zusammen, damit das Land seine internationalen Verpflichtungen erfülle und auf die Entwicklung von Atomwaffen verzichte. Im Fall Nordkorea kooperierten die USA mit ihren Partnern in Asien, um zu erreichen, dass das Land überprüfbar seine Nuklearprogramme abschaffe.
Der US-Präsident forderte ein besser koordiniertes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen die Ausbreitung von Massenvernichungswaffen. Er plädierte deshalb für eine Stärkung der IAEO. Auch erneuerte er seine Plädoyer für eine UNO-Resolution, die alle Staaten dazu verpflichten solle, die Verbreitung solcher Waffen unter Strafe zu stellen. (apa)
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