Hoffnung für Zypern: Wiedervereinigung bis 1. Mai?
- Griechen & Türken sollen gemeinsam der EU beitreten
- Politiker und Medien geben sich leicht zuversichtlich
Zurückhaltend optimistisch haben Politiker und Medien in Griechenland und Zypern am Samstag auf den Durchbruch bei den Zypern-Gesprächen in New York reagiert. Dort hatten am Vortag die Führungen der griechischen und türkischen Zyprioten einem UN-Fahrplan zur Wiedervereinigung der Mittelmeerinsel zugestimmt.
Der griechische Ministerpräsident Kostas Simitis bezeichnete die Einigung als "eine entscheidende Wende, für die endgültige Lösung der Zypernfrage". In der größten zypriotischen Zeitung "Phileleftheros" heißt es, "die politischen Führungen beider Seiten" trügen "jetzt die Verantwortung für historische Entscheidungen".
Nach der in New York getroffenen Vereinbarung soll eine neue bilaterale Verhandlungsrunde zur Überwindung der seit 30 Jahren andauernden Teilung Zyperns am 19. Februar beginnen. Ziel ist die Schaffung eines föderalen Staates, in dem griechische und türkische Zyprioten weitgehende Autonomie haben. Zypern wird am 1. Mai in die EU aufgenommen.
(apa)
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