US-Schüler tötete: Er wollte "perfekten Mord" begehen
- Ohne Motiv Mann erschossen
- Killer wollte nach der Schule Strafrecht studieren
Ein Schüler im US-Bundesstaat Wisconsin hat nach laut Staatsanwaltschaft versucht, einen "perfekten Mord" zu begehen. Der heute 18-Jährige soll im vergangenen August in Weyauwega ohne besonderes Motiv einen 37-jährigen Mann mit Schüssen und Messerstichen getötet haben. Nur um zu beweisen, dass er das könne.
Die Anklagebehörde unterstellt als Motiv, dass der Schüler nur habe beweisen wollen, dass er einen Mord begehen könne, ohne dass ihm die Polizei auf die Spur kommen könnte.
Die Polizei hatte auch tatsächlich monatelang vergeblich nach einem Verdächtigen gesucht. Erst, nachdem der Schüler mit der Tat vor Freunden geprahlt habe, sei er ins Visier der Ermittlungen geraten.
In einem aufgezeichneten Telefongespräch mit seiner Ex-Freundin sagte der 18-Jährige, er habe das Opfer getötet, "um zu sehen, ob er damit durch kommt".
Verwöhnter Musterschüler
Der Bursch gelte als sehr begabt, sei Klassenbester, Pfadfinder und Footballspieler. Er wollte in diesem Jahr die Schule beenden und an einer Universität in Wisconsin Strafrecht studieren.
(apa, red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
