Ferienende: Straßen in Österreich und Deutschland waren überlastet
- Verzögerungen durch Urlauber-Schichtwechsel und Faschingsumzüge
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Am Samstag herrschte auf Österreichs Straßen wieder Stau-Alarm! Das Ferienende führte in Österreich zu massiven Behinderungen im Straßenverkehr. Der Urlauberschichtwechsel hat denn auch bereits sehr früh eingesetzt. Schon kurz nach sechs Uhr kam es zu den ersten Stauungen, wie etwa auf der Rheintal Autobahn (A 14) vor dem Pfänder Tunnel oder auf der Fernpassroute.
Durch den Grenztunnel bei Füssen musste der Verkehr blockweise abgefertigt werden. In Salzburg kam es laut ÖAMTC durch eine unfallbedingte Sperre der Pinzgauer Strasse (B 311) zwischen Zell am See und Saalfelden zu Verzögerungen.
Auswirkungen im Reiseverkehr gab es Samstag Vormittag nach Mitteilung des ÖAMTC und des ARBÖ auch durch den Beginn der neu eingeführten einwöchigen Faschingsferien in Bayern. Auf der Autobahnverbindung München-Salzburg hatte sich zwischen der bayrischen Landeshauptstadt und Bad Aibling ein 35 Kilometer langer Stau gebildet. Im Bereich des Inntaldreiecks kam es Richtung Kufstein ebenfalls zu erheblichen Verzögerungen.
Auch in Österreich verschärfte sich die Situation am frühen Vormittag durch weitere Staubildungen. Eine zehn Kilometer lange Kolonne gab es vor der Zufahrt in das Montafon in Vorarlberg. In Tirol musste auf der Inntal Autobahn (A 12) der Landecker Tunnel wegen Überlastung zeitweise gesperrt werden. Stillstand gab es auch auf der Brenner Autobahn (A 13) vor der Mautstelle Schönberg. Enorm war der Ansturm in die Seitentäler, allen voran in das Zillertal. In Salzburg wurden die Autofahrer auf der Tauern Autobahn (A 10) zwischen dem Knoten Salzburg und Flachau auf eine Geduldsprobe gestellt.
Lokale Behinderungen gab es am Samstag schließlich auch noch durch zahlreiche Sperren und Umleitungen auf vielen Bundes- und Landesstraßen wegen der Faschingsumzüge in vielen Gemeinden. Das blockierte noch zusätzlich den Durchzugsverkehr.
Schichtwechsel
Der Urlaub endet in Oberösterreich und in der Steiermark sowie in Deutschland in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dafür beginnen die Ferien in zahlreichen europäischen Ländern, so etwa in Belgien, Italien, Teilen Tschechiens, der Slowakei und Slowenien.
Zudem genießen die Schulkinder in Bayern erstmals einwöchige Faschingsferien. Zahlreiche Touristen aus Saarland und Rheinland-Pfalz werden erwartet, wo die Schulen bis einschließlich Faschingsdienstag geschlossen haben.
(apa/red)
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