Beine gerettet: Glückliches Ende für "Fleischwolf-Opfer" in Sicht
- Durchblutung funktioniert jetzt auch wieder im rechten Bein
Dank einer medizinischen Meisterleistung der Ärzte am Linzer Unfallkrankenhaus ist ein glückliches Ende für jenen jungen Mann in Sicht, der bei einem Arbeitsunfall in einer Fleischhauerei mit beiden Beinen in einen "Fleischwolf" geraten war. Laut Auskunft aus dem UKH besteht bei dem 20-Jährigen keine Lebensgefahr mehr, und seine Beine sind gerettet.
Der Unfall hatte sich am 22. Jänner in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb im Bezirk Grieskirchen ereignet. Der 20-jährige Innviertler war in eine zwei Meter hohe Maschine geraten, die zur Zerkleinerung von Fleisch und Knochenteilen dient. Dabei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen an beiden Beinen.
Für die Ärzte des Linzer UKH begann in der Folge ein wahrer "Operations-Marathon", um dem Fleischhauer die Beine zu erhalten. Zwei Wochen nach dem Unfall die erste Erfolgsmeldung: die Durchblutung des linken Beines funktionierte wieder, der Prozess der Abheilung begann. Jetzt gibt es diese gute Nachricht auch für das rechte Bein. Nähere Details lagen vorerst noch nicht vor. (apa)
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