Montag, 9. Februar 2004

Gasexplosion am Bahnhof in Bruck an der Glocknerstraße

  • Drei Jugendliche bei der Detonation verletzt
  • Gas-Schnüffler zündeten sich im Rausch eine Zigarette an

Die Ursache für die Explosion in der Damentoilette des Bahnhofes Bruck an der Glocknerstraße im Salzburger Pinzgau, bei er am Montagnachmittag drei Jugendliche erheblich verletzt worden sind, ist geklärt. Die zwei Mädchen und der Bursch im Alter von 14 und 15 Jahren dürften mit Plastiksäckchen Butangas geschnüffelt haben. Beim Anzünden einer Zigarette kam es dann zur Explosion.

Gendarmen und Gerichtssachverständige hatten bei ihren Ermittlungen am Explosionsort drei verschmorte Plastiksäckchen gefunden, welche den Schuss zulassen würden, dass die Jugendlichen damit Gas geschnüffelt haben, so die Gendarmerie.

Dazu sollen sie Brenngas für Feuerzeuge (Butangas) verwendet haben. Über die Höhe des bei der Detonation entstandenen Sachschadens gab es noch keine Angaben.

Das Unglück ereignete sich am Montag kurz nach 15.00 Uhr im öffentlichen Damen-WC. Die drei Jugendlichen sowie eine Reinigungsfrau waren anwesend.

Die Verletzten Jugendlichen hatten im Krankenhaus behauptet, es habe beim Versuch, das Feuerzeug mit Gas zu füllen, plötzlich einen Knall gegeben.

Die Toiletten wurden ziemlich zerstört. (apa, red)

9.2.2004 15:50