Safaripark: Großteil der Belegschaft macht nicht weiter
- Sperk: Vorgelegte Dienstverträge "unter jeder Würde"
- PLUS: Alle Informationen zur großen Pleite des Tierparks!
·Safaripark
Gesellschaft soll Gänserndorf retten
·Safaripark
Pechlaner: "Tier-Tötung kein Thema"
Beim insolventen Safaripark Gänserndorf hat sich die Entwicklung weiter zugespitzt: Der überwiegende Teil der Belegschaft mache nicht mehr weiter, teilte AKNÖ-Vizepräsident Roland Sperk mit. Grund: Die von der Auffanggesellschaft vorgelegten neuen Dienstverträge seien "unter jeder Würde" und würden massive finanzielle Einbußen bedeuten.
Für die 30 verbliebenen Mitarbeiter, die geschlossen ausgetreten waren, hätte am Montag, ein dreimonatiges befristetes Dienstverhältnis in der "Safaripark Tierbetreuungs ges.m.b.H." beginnen sollen. Angesichts der neuen Verträge, auf Grund derer sie laut Sperk "um einige Hundert Euro" weniger verdienen würden, seien einige weibliche Beschäftigte in Tränen ausgebrochen. Lediglich eine Mitarbeiterin des Affenhauses und sieben ausländische Beschäftigte würden bleiben.
"OZO" schwächt ab
Nach Angaben der "Österreichischen Zoo Organisation" (OZO) haben sich 24 der 30 verbliebenen Mitarbeiter des Safariparks Gänserndorf dazu entschlossen, das Angebot eines auf drei Monate befristeten Dienstvertrages anzunehmen. In einer Aussendung verwies die OZO heute, Montag, darauf, dass dies für einige Bedienstete eine finanzielle Besserstellung, für andere "zweifellos eine Bezahlung nicht mehr in gewohnter Höhe" bedeute.
(APA/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
