Harmonisierung: Experten dämpfen Erwartungen
- Tomandl: In wichtigsten Grundfragen noch keine Einigung
- Derzeit werden 18 verschiedene Szenarien berechnet
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Bezüglich der geplanten Harmonisierung der Pensionssysteme haben Experten die Erwartungen gedämpft. Der Leiter der Pensionsreformkommission, Theodor Tomandl, sagte, in den wichtigsten Grundfragen gebe es noch keine Einigung.
Es würden 18 verschiedene Szenarien ohne den Beamtenbereich berechnet. Der Wifo-Experte Alois Guger ergänzte, dass für den öffentlichen Dienst noch zusätzlich einige Varianten berechnet würden.
"Völlig strittig" ist nach Angaben Tomandls, wie das geplante Pensionskonto aussehen soll. Und auch der Übergang, ob das neue System ab einem Stichtag für alle oder wie von der ÖVP gewünscht nur für unter 35-Jährige gelten soll, ist noch offen.
Guger kann sich vorstellen, dass man bis Jahresmitte ein klares Bild bekommt. Tomandl setzt die Erwartungen noch niedriger an. Wen man es optimistisch sehe, sei eine Einigung in diesem Jahr möglich, wenn man es sehr pessimistisch betreachte, dann könnte es auch überhaupt keinen Erfolg geben.
Bei einer realistischen Betrachtung müsse man sagen, dass die Probleme wesentlich komplizierter als bei der Pensionsreform 2000 seien. (apa/red)
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