Montag, 2. Februar 2004

ÖAMTC-Erhebung: Österreicher setzen auf den richtigen Grip

  • 80 Prozent der Autolenker in mit Winterpneus unterwegs
  • PLUS: Tipps für die richtigen 'Patscherln' & der Winterreifen-Test

Die österreichischen Autofahrer setzen auf den Winterreifen. "Die jüngste Erhebung des Clubs im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion 'Sicher ans Ziel' im Burgenland beweist, dass acht von zehn Autobesitzern mit Winterpneus unterwegs sind. Bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen ist dieser Wert mit neun von zehn Autofahrern noch höher", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

Die Ursache für den höheren Wert bei winterlichen Fahrbedingungen: Viele Autolenker, die auch im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind, verzichten zum Beispiel bei Schneefall aufs Fahrzeug.

Trotz der derzeit vorherrschenden milden Witterung ist der Einsatz von Winterreifen unverzichtbar. "Die Gummimischung der Sommerreifen ist für Temperaturen unter plus sieben Grad Celsius zu hart. Der Bremsweg wird länger (siehe Kasten) und die Kurvenhaftung schlechter", weiß Kerbl.

Autofahrer sollten regelmäßig einen Blick auf die montierten Winterpneus werfen. Bei einer Profiltiefe von weniger als vier Millimetern werden sie zur tödlichen Gefahr. Der Grund: Der Winterreifen kann nicht mehr die Menge an Wasser und Schneematsch verdrängen und die Lamellen verlieren allmählich ihre Wirkung.

Der ÖAMTC-Techniker erinnert abschließend an die Sicherheitheitsformel 4 x 4 x 4. Es gilt immer vier gleiche Reifen, mit mindestens vier Millimetern Profil, die nicht länger als vier Jahre im Einsatz gewesen sein sollen, zu verwenden. (Red.)

2.2.2004 13:10