Mittwoch, 4. Februar 2004

AUA-Boss-Sörensen in NEWS: "Name Lauda Air bleibt"

  • Endgültig: Es wird keine eigene AUA-Billigtochter geben
  • Ryanair-Urteil zeige, dass "Billig-Airlines keine Zukunft haben"

AUA-Chef Vagn Sörensen geht nach EU-Urteil gegen die Ryanair in die Offensive und stellt im NEWS-Interview klar, dass trotz des Airline-Comebacks von Niki Lauda die Marke Lauda Air in der AUA-Gruppe bleibt. Sörensen: "Der Markenname ist gut etabliert und wird sicher bleiben." Fix ist auch laut Sörensen, dass Do & Co weiterhin für die Airline catern wird.

Ursprüngliche Pläne der AUA, eine eigene Billig-Airline-Tochter zu gründen, sind endgültig zu Grabe getragen worden. Sörensen: "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, uns selbst zu kannibalisieren".

Außerdem geht der AUA-Boss davon aus, dass sich die Geschäftsmodelle der Netzwerk-Carrier und der Billig-Airlines ohnehin "einander annähern" werden. "Es wird ein Modell geben, dass alle Segment bedient." Der Grund dafür laut Sörensen: Die Netzwerk-Carrier können immer billiger fliegen und die Billig-Airlines stoßen an ihre Wachstumsgrenzen.

Sörensen geht davon aus, dass es auch bei den Billig-Airlines zu Allianzen kommen wird, "und einige werden auch aus dem Markt ausscheiden". Die besten Chancen haben seiner Meinung nach Ryanair und Easyjet. Das jüngste EU-Urteil bedeutet jedenfalls nach Ansicht von Sörensen nicht, "dass die Billig-Airlines keine Zukunft haben".

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4.2.2004 12:16