EasyJet: Billigflug-Wettbewerb in Deutschland wird schärfer
- Verhandlungen mit Flughäfen Köln/Bonn und Dortmund

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Die britische Billigfluglinie EasyJet will in Deutschland kräftig expandieren und damit den bereits harten Wettbewerb der Billigfluglinien verschärfen. Die Flughäfen Köln/Bonn und Dortmund bestätigten am Freitag Verhandlungen mit EasyJet. Dabei geht es um einen Start mehrerer Verbindungen noch in diesem Jahr.
EasyJet wollte sich zu den Expansionsplänen in Deutschland am Freitag nicht näher äußern, bekräftigte aber für das laufende Geschäftsjahr 2003/2004 (zum 30. September) das Ziel seine Kapazitäten weltweit um 20 Prozent auszuweiten.
Bereits ab Mai startet die britische Airline in Berlin-Schönefeld sein erstes Drehkreuz in Deutschland mit zehn Flugzielen, darunter auch die spanische Urlaubsinsel Mallorca. Noch für dieses Jahr erwarte EasyJet in Berlin eine Million Fluggäste, das wären rund fünf Prozent des weltweiten Passagieraufkommens der britischen Low-Cost-Airline, teilte ein EasyJet-Sprecher mit. Wie das "Handelsblatt" berichtete, will die Airline auch in Köln/Bonn und Dortmund schon im Mai starten.
Damit würde sich die Zahl der Billigfluglinien in Deutschland auf acht erhöhen. Besonders für die Flüge nach Mallorca von Berlin aus, sowie für Flüge von Köln/Bonn aus erwarten Branchenexperten eine harte Konkurrenz mit den beiden dort bereits präsenten deutschen Billiganbietern Germanwings und Hapag-Lloyd Express (HLX).
In Köln/Bonn gehe es bei EasyJet allerdings nicht um ein komplettes Drehkreuz wie bei Germanwings und HLX, sagte eine Sprecherin des Köln-Bonn-Airport. "Wir wollen hier kein drittes Drehkreuz", sagte die Sprecherin. Zu der Zahl der von EasyJet geplanten Strecken könne sie sich nicht äußern.
(apa, red)
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