Freitag, 6. Februar 2004

Für Energie: Haushalte gaben 2003 7,7 Mrd. Euro aus

Knapp 7,7 Mrd. Euro haben die österreichischen Haushalte im Jahr 2003 für Energie ausgegeben. Davon entfielen 35 Prozent auf Treibstoffe, 28 Prozent auf Strom und 37 Prozent auf das Heizen, wie die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) errechnet hat. Die 7,7 Mrd. Euro entsprechen rund 6,3 Prozent der gesamten Konsumausgaben.

Umgelegt auf einen durchschnittlichen österreichischen Haushalt betrugen die Ausgaben im vergangenen Jahr 2.330 Euro. Im Schnitt sind die Preise für Energie 2003 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent gestiegen, gab die E.V.A. am Freitag bekannt.

Mineralöle verteuerten sich im abgelaufenen Jahr um durchschnittlich 0,4 Prozent, Heizöl wurde um 1,5 Prozent teurer. Normalbenzin war 2003 im Durchschnitt um 0,2 Prozent günstiger, während Superbenzin um 0,2 Prozent und Diesel um 0,1 Prozent etwas teurer waren als im Jahr davor. Nach einem Rückgang um 2,9 Prozent 2002 kletterten die Strompreise im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung gab es auch bei Gas, das sich im Jahresdurchschnitt um 1,4 Prozent verteuerte.

Geringfügig verteuert hat sich Fernwärme. Bei den festen fossilen Brennstoffen wurde Steinkohle um 2,6 Prozent teurer, Braunkohle um 2,7 Prozent und Koks um 3,0 Prozent. Die Brennholz-Preise kletterten 2003 ebenfalls um 3,0 Prozent nach oben. (APA/Red.)

6.2.2004 12:10