Freitag, 6. Februar 2004

Euro: Vor G-7-Treffen zwischen 1,25 und 1,26 Dollar

  • Geringe Kursausschläge erwartet

Der Euro hat am Freitag vor dem Treffen der G-7-Finanzminister weiter zwischen 1,25 und 1,26 Dollar notiert. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2551 Dollar und damit etwa so viel wie am Donnerstagabend in New York.

Am Donnerstagnachmittag war der Euro nach Kommentaren des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet, dass er weiter über die starken Ausschläge am Währungsmarkt besorgt sei, kurzzeitig über 1,26 Dollar gesprungen.

Experten rechnen am Freitag vor dem für die Währungsmärkte wichtigen G-7-Treffen mit geringen Ausschlägen des Euro. Nach Einschätzung von Händlern will sich vor der Abschlusserklärung der sieben führenden Wirtschaftsnationen, die für Samstag erwartet wird, niemand zu stark in eine Richtung bewegen. Daran werde voraussichtlich auch der viel beachtete US-Arbeitsmarktbericht am Freitagnachmittag nichts ändern.

In einer Studie der Commerzbank heißt es: "Die Richtung der Hauptwährungen dürfte maßgeblich vom Wortlaut des G-7-Abschlusskommuniques abhängen. Vieles deutet darauf hin, dass sich das Statement nicht wesentlich vom denjenigen von September nicht unterscheiden wird." Dies hätte einen schwächeren Dollar und im Umkehrschluss einen festeren Euro und Yen zur Folge.
(apa, red)

6.2.2004 09:07