Pleite-Geier: Immer mehr Euro-Unternehmen insolvent
- 1,7 Millionen Arbeitsplätze in Westeuropa durch Insolvenz bedroht
- Höchster Zuwachs an Firmeninsolvenzen in Portugal
Die Zahl der Unternehmenspleiten in Europa ist auf Grund der immer noch lahmen Konjunktur weiter gestiegen. Nach Angaben der Wirtschafts-Auskunftei Creditreform meldeten 2003 in Europa 157.138 Unternehmer ihren Betrieb insolvent. Gegenüber dem Vorjahr war das eine Steigerung von 3,9 Prozent.
Insgesamt waren laut Creditreform in Westeuropa im letzten Jahr 1,7 Millionen Arbeitsplätze durch Insolvenz bedroht, rund 100.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Den höchsten Zuwachs an Firmeninsolvenzen gab es im vergangenen Jahr in Portugal. Hier stieg die Zahl der Firmenpleiten gegenüber 2002 um 42,4 Prozent auf 2.980 Fälle an. Auf Platz zwei lag Norwegen mit einem Plus von 18,3 Prozent auf 3.080 Insolvenzfälle. Den dritten und vierten Platz nahmen die Schweiz mit einem Plus an Firmenpleiten von 13,4 Prozent auf 4.539 Fälle und Frankreich mit einem Zuwachs von 6,5 Prozent auf 40.472 Fälle ein.
(apa, red)
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