Streubesitz: CSFB platziert Rest ihres AUA-Aktienpakets
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Die US-Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB), die 10 Prozent der Aktien der Austrian Airlines im Rahmen des Swissair-Konkurses übernommen hatte, hat diesen Anteil zur Gänze über die Wiener Börse platziert, teilte Austrian Airlines am Montag mit. Schon im Jahr 2002 hatte CSFB den Anteil auf unter 5 Prozent reduziert, wie damals im Dezember bekannt gegeben worden war.
Der AUA-Streubesitzanteil beläuft sich nunmehr auf 43,2 Prozent. Haupteigentümer ist die Staatsholding ÖIAG mit 39,7 Prozent. Heimische institutionelle Investoren halten 10,6 Prozent, Air France 1,5 Prozent und die Austrian Airlines selbst 5 Prozent.
Im Sommer 2002 hatte die AUA für die Einführung eines Stockoption- Programms insgesamt 1,7 Mio. Aktien bzw. 5 Prozent des Grundkapitals rückgekauft, um leitenden Angestellten und Mitgliedern des Vorstandes der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens Aktienoptionen einräumen zu können.
Austrian-Finanzvorstand Thomas Kleibl zeigte sich am Montag erfreut, über die breit gestreute Platzierung der Airline-Aktien durch CSFB. Dies werde sicherlich positive Auswirkungen auf den Streubesitz insgesamt und damit auf die Liquidität der Aktie am Handelsplatz Wien haben. Die Attraktivität der Aktie werde damit für Klein- und Großanleger gleichermaßen erhöht.
Seit Jahresbeginn 2004 hat die AUA-Aktie von 6,50 Euro auf bis zu 9,50 Euro zugelegt. Am Freitag schlossen die Titel mit 9,30 Euro um 0,65 Prozent über Vortagesschluss.
(apa)
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