Mittwoch, 4. Februar 2004

Gewichte statt Bälle: Ivanschitz macht sich in der Kraftkammer fit

  • Rapids Jungstar erholt sich von einer Achillessehnenreizung
  • Vorfreude auf Neuzugang Lawaree: "Er passt gut zu uns"

Während sich seine Rapid-Kollegen im Trainingslager von Side auf die Frühjahrssaison vorbereiten, absolviert Österreichs "Fußballer des Jahres" Andi Ivanschitz nur ein leichtes Rehabilitationsprogramm. Der Burgenländer wird von einer Achillessehnenreizung geplagt, die Übungen mit dem Ball derzeit unmöglich macht. Seit der Ankunft an der türkischen Riveira ist der Mittelfeldspieler Dauergast in der Kraftkammer sowie im Hallenbad des Hotels und verfolgt die Aktivitäten seiner Mitspieler nur vom Spielfeldrand aus.

"Ich habe diese Beschwerden seit einer Woche. Keine Ahnung, woher sie kommen. Vielleicht vom Training auf dem harten Boden in Österreich, vielleicht vom Bundesheer", meinte der 20-jährige Grundwehrdiener, der von Vereinsarzt Dr. Robert Lugscheider eine Injektion verpasst bekam. "Daher darf ich in den nächsten zwei Tagen nur schwimmen, dann sollte es aber mit den Schmerzen vorbei sein", hofft Ivanschitz.

Die gesamte Winter-Vorbereitung verlief für Österreichs jüngsten Teamkapitän alles andere als wunschgemäß. Wegen der Grundausbildung nahm der Linksfuß schon in Wien an zahlreichen Einheiten nicht teil, nun ist er auch im Trainingslager vorläufig zum Zuschauen verdammt. "Schade, dass ich bis jetzt nicht viel mitmachen konnte", sagte der Teamspieler. "Aber verrückt machen lasse ich mich davon nicht. Ich weiß zwar, ich habe noch einiges aufzuholen, aber ich werde die restliche Zeit bis zum Meisterschaftsbeginn nützen und so gut wie möglich trainieren".

Vorfreude auf Stürmer-Star Lawaree
Ivanschitz versäumte die ersten beiden Testspiele im Trainingslager gegen St. Gallen (0:3) und Pasching (0:1) und ist auch gegen Wacker Tirol sowie FC Thun nur Zaungast. In der Partie gegen den Schweizer Zweitligisten dürfte Neuzugang Axel Lawaree erstmals das grün-weiße Trikot tragen. "Ich glaube, er passt gut in die Mannschaft. Er ist menschlich in Ordnung und außerdem ein Super-Kicker", sagte Ivanschitz, der sich nach eigenen Angaben schon auf das Zusammenspiel mit dem Belgier freut.

(apa/red)

4.2.2004 10:10