Selbsteinschätzung: Bush sieht sich als "Kriegspräsident"
- "Ich treffe meine Entscheidungen in auswärtigen Angelegenheiten im Oval Office und habe dabei den Krieg im Hinterkopf."
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US-Präsident Bush hat sich als "Kriegspräsident" bezeichnet und davor gewarnt, dass der Welt weitere Gefahren drohen. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC sagte Bush mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im November: "Ich treffe meine Entscheidungen in auswärtigen Angelegenheiten hier im Oval Office (des Weißen Hauses) und habe dabei den Krieg im Hinterkopf."
Es wäre ihm zwar lieber, es wäre anders, aber es sei nun einmal so. "Und das amerikanische Volk muss wissen, dass es einen Präsidenten hat, der die Welt sieht, wie sie ist", fügte Bush hinzu. Er sehe bestehende Gefahren, und es sei wichtig, diesen entgegenzutreten.
Den Einmarsch im Irak verteidigte Bush als "Krieg aus Notwendigkeit" und sprach von einer "holprigen Straße" beim Übergang zur Demokratie. Die unter Saddam Hussein "terrorisierte und gefolterte" Bevölkerung strebe eine "pluralistische Gesellschaft" an. Ihr Ziel sei keine Regierung von islamistischen Hardlinern, sagte Bush. (apa)
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