20. Februar: Planmäßige Abhaltung der Parlamentswahl im Iran
- Wächterrat konnte sich durchsetzen
- Rund 2000 Bewerber wurden von der Kandidatenliste gestrichen
Der iranische Präsident Khatami hat trotz seiner Kritik am weiteren Ausschluss zahlreicher reformorientierter Kandidaten von der Parlamentswahl angekündigt, den Urnengang wie vorgesehen für den 20. Februar zu organisieren. Das teilte Khatami dem geistlichen Führer des Iran, Ayatollah Khamenei mit, meldete die Nachrichtenagentur Irna.
Innenminister Mussawi Lari und die Mehrheit der Abgeordneten hatten eine Verschiebung der Wahlen verlangt, was Khamenei und der konservative Wächterrat strikt ablehnten. Erst am Freitag hatte der Wächterrat 200 zunächst ausgeschlossene Kandidaten wieder zur Wahl zugelassen.
Insgesamt wurden aber mehr als 2000 Bewerber von den Kandidatenlisten gestrichen. Ein Drittel der Parlamentsabgeordneten war aus Protest gegen die Nichtzulassung zurückgetreten. (apa)
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