Donnerstag, 5. Februar 2004

Europa-Hymne: Neue Version aus Österreich sorgt für Ärger

  • Maturaschule-Besitzer Peter Roland textete lateinische Verse
  • Heftige Kritik aus Großbritannien: "Sowjet- und Nazi"-Anspielungen!

Nach Darstellung der EU-Kommissionsvertretung war sie nur ein "privates Geschenk", aber für europaweiten Ärger sorgt sie trotzdem: die lateinisch getexte Europa-Hymne des Wiener Maturaschule-Besitzers Peter Roland.

Die Vorgeschichte: EU-Kommissionspräsident Romano Prodi besuchte Anfang dieser Woche Wien. Roland, schrulliger Lateinliebhaber, überreichte Prodi beim Empfang in der EU-Kommissionsvertretung seine blitzblaue CD mit Beethovens Ode an die Freud (die offizielle EU-Hymne), gesungen mit dem von ihm verfassten Text (nicht offiziell).

Nun schlägt die britische Boulevardpresse Alarm. "Grässliche EU-fanatische Hymne", schreibt "The Sun" und warnt vor unterschwelligen "Sowjet- und Nazi"-Anspielungen in Rolands Werk. Fazit des Blattes: Null Punkte für den Song from Austria.

5.2.2004 15:48