Montag, 2. Februar 2004

Klasnic bleibt daheim: Kein Treffen mit Schwarzenegger

  • Steirische Wirtschaftsdelegation ohne Landeshauptfrau nach Kalifornien
  • 1. Hinrichtung? Schwarzenegger lehnt Gnadengesuch ab

Demnächst wird eine steirische Wirtschaftsdelegation nach Kalifornien reisen, allerdings ohne Landeshauptfrau Waltraud Klasnic. Die hatte ursprünglich eine steirische Delegation zur Angelobung des gebürtigen Steirers Arnold Schwarzenegger zum Gouverneur angekündigt, den Besuch aber dann auf einen "Steiermark-Tag" im Frühjahr verschoben.

Warum sie nun persönlich nicht dabei sein wird, ließ die Landeschefin offen - sie dementierte aber, dass diese Entscheidung mit der Ablehnung eines Gnadengesuchs durch den Gouverneur zu tun habe.

Der von den Grünen und der SPÖ geforderte Distanzierung gegenüber Schwarzenegger wollte Klasnic nicht nachkommen. "Ich bin dankbar, dass es in Österreich keine Todesstrafe gibt. Ich könnte nicht damit umgehen", stellte Klasnic klar. Gleichzeitig wollte sie aber auch keine Kritik am kalifornischen Gouverneur anbringen: "Er hat es sich sicher nicht leicht gemacht".

(apa, red)

2.2.2004 14:35