Arbeiterkammerwahl: Klarer FSG-Sieg in Salzburg
- Vorläufiges Endergebnis: Sozialdemokraten von 59 auf 67%
- ÖAAB verliert zwei Prozent, Freiheitliche stürzen ab, Grüne stabil
·Rundumschlag
Dirnberger rechnet mit ÖAAB & VP ab
Die Sozialdemokratischen Gewerkschafter sind klarer Sieger der Arbeiterkammerwahlen in Salzburg. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichten sie 67,66 Prozent der Stimmen (gegenüber 59,36 Prozent 2000). Der ÖAAB kam auf 19,64 Prozent (2000: 21,07 Prozent). Starke Verluste verzeichneten die Freiheitlichen: Sie erreichten 4,46 Prozent (2000: 12,06). Die Grünen erzielten 4,88 Prozent (2000: 4,92).
Die Liste Frei-Unabhängig kam auf 1,41 Prozent. Das Bündnis Mosaik erreichte 1,08 Prozent und verfehlte den Einzug ins Kammerparlament (bisher ein Mandat). Der Gewerkschaftliche Linksblock kam auf 0,87 Prozent und ist ebenfalls nicht im Kammerparlament vertreten.
In Mandaten sieht die Verteilung folgendermaßen aus: FSG 49 (2000: 43), ÖAAB 14 (2000: 15), Freiheitliche 3 (2000: 8), AUGE 3 (2000: 3) und Liste F-U 1 (2000: nicht kandidiert). Die Wahlbeteiligung lag bei 39,55 Prozent.
Die deutlichen Zugewinne der FSG wertet Salzburgs SPÖ-Vorsitzende LHStv. Burgstaller als "Zeichen, dass sich die Menschen Sorgen machen. Sorgen, weil die Bundesregierung die Generationen und die gesellschaftlichen Gruppen spaltet", sagte die SPÖ-Chefin mit Blick auf Pensionsreform, Steuerreform und den Umgang der Regierungsparteien mit den Sozialpartnern. "Die Wahlberechtigten wissen genau, wen sie stärken, wer sie wirklich vertritt", betonte Burgstaller am Freitag Abend.
(APA/red)
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