9 Jahre Haft: 19-Jährige hatte Freund erstochen
- Staatsanwaltschaft verzichtet auf Rechtsmittel
- Urteil damit rechtskräftig, Angeklagte hatte gleich zugestimmt
Die neun Jahre Haft, zu welchen am Donnerstag am Landesgericht Klagenfurt eine 19-Jährige aus der Landeshauptstadt wegen Mordes verurteilt wurde, sind rechtskräftig. "Die Staatsanwaltschaft wird auf ein Rechtsmittel verzichten", erklärte Behördenleiter Dietmar Pacheiner am Freitag auf Anfrage.
Die Angeklagte hatte das Urteil bereits unmittelbar nach dessen Verkündung angenommen. Die junge Frau hatte am 14. Juni des vergangenen Jahres ihren um vier Jahre älteren Freund mit 53 Messerstichen getötet. Sie hatte sich schuldig bekannt, "einem Menschen das Leben genommen zu haben", aber beteuert: "Ich wollte ihn nicht töten."
Ihr Verteidiger hatte deshalb auf Totschlag plädiert. Die Geschworenen hatten jedoch einstimmig auf Mord erkannt. (APA/red)
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