Donnerstag, 5. Februar 2004

Nach Unfall mit Fleischwolf: 20-Jährigem geht es besser

  • Patient hat gute Chancen, beide Beine zu behalten

Jener 20-jährige Patient, der im Jänner mit beiden Beinen in einen großen Fleischwolf geraten war, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die Ärzte des Linzer Unfallkrankenhauses zeigten sich am Donnerstags "sehr zuversichtlich". Das linke Bein bleibe erhalten, sagte ein Mediziner. Am rechten waren die Verletzungen "extrem schwer", die Muskulatur müssen jetzt heilen.

Sollte eine Komplikation eintreten, wäre das eine "gravierende Situation". Derzeit sei man allerdings "positiv und gut unterwegs", so der Arzt. Zwei Wochen nach dem Unfall, sei die Durchblutung des linken Beines wieder hergestellt und es "ist im Abheilen", berichtete der Arzt. Man sei zuversichtlich, auch das rechte Bein erhalten zu können.

Der Unfall ereignete sich am 22. Jänner in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb im Bezirk Grieskirchen. Der Innviertler war in eine zwei Meter hohe Maschine zur Zerkleinerung von Fleisch und Knochenteilen geraten und lebensgefährlich verletzt worden. Sofort nach dem Unfall wurde der junge Mann acht Stunden lang operiert. Den Ärzten gelang es schließlich, sein Leben zu retten. Auch an den darauf folgenden Tagen wurde der 20-Jährige mehrfach operiert.

(apa)

5.2.2004 09:52