Junge Vorarlbergerin an Meningitis gestorben
- Familie und Mitschüler der 18-Jährigen erhielten Medikamente
Im Krankenhaus Dornbirn ist in der Nacht auf heute, Dienstag, eine 18-Jährige an der Hirnhautentzündung Meningitis gestorben. Die Schülerin war am Samstag in das Krankenhaus Dornbirn eingeliefert. Die Krankheit verlief jedoch tödlich. Unmittelbar nach der Einlieferung der Patientin wurden die Familie und die Mitschülerinnen mit schützenden Medikamenten versorgt.
Laut Landessanitätsdirektion gibt es in Vorarlberg jährlich zwischen zehn und 15 Fälle von Hirnhautentzündung. Im Schnitt ein bis zwei Jahre verläuft eine Meningitis-Erkrankung tödlich. Im Mai 2003 ist ein 25-Jähriger an bakterieller Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) erkrankt, hat aber zum Glück überlebt. Im Mai 2002 ist im Landeskrankenhaus Feldkirch eine 14-jährige Schülerin trotz rascher Therapie an den Folgen einer bakteriellen Hirnhautentzündung gestorben. (APA)
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