Dienstag, 3. Februar 2004

'Nur' 21,3 Grad: Kein neuer Februar-Temperaturrekord

  • Tageshöchstwert in Wr. Neustadt unter Bestmarke von 1998
  • PLUS: Die Prognose - So wird das Wetter am Wochenende!

Für alle Ski-Fans, die im Winter Temperaturen um den Gefrierpunkt bevorzugen, verlief der heutige Tag wohl nicht sonderlich erfreulich, eine "gute" Nachricht gibt es allerdings: Mit einem Höchstwert von 21,3 Grad in Wr. Neustadt wurde der Alltime-Februar-Temepraturrekord in Österreich (22,8 Grad am 12. Februar 1998 in Leibnitz) nicht erreicht.

Die burgenländische Landeshauptstadt Eisenstadt lag mit einem Höchstwert von 21,1 Grad schon vor Mittag voran. "Dann ist dort allerdings die Sonne verschwunden", resümierte Helmut Derka, Chef der Klimaabteilung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Auch wenn der bisherige "Rekord" gehalten hat: "Für einen 5. Februar war das heute schon recht viel", gesteht der Klimatologe zu.

"Sehr warm" ist es allerdings nur im Osten und Südosten gewesen. In den weiter westlichen Landeshauptstädten von Bregenz bis St. Pölten bekam man von der Jagd nach "Temperaturrekorden" bei zwölf, 13 oder 14 Grad nicht viel mit. Klagenfurt lag mit sechs Grad überhaupt im Hintertreffen.

Dass es Freitag trotz weiterhin milder Witterung noch einmal gar so warm werden könnte, hält Derka für eher unwahrscheinlich. Die Wetterexperten rechnen mit Werten von zehn bis 19 Grad, im Südosten und inneralpin auch kühler. Spätestens Anfang nächster Woche ist es laut den ZAMG-Prognosen mit dem Frühlingsintermezzo jedenfalls wieder vorbei.

In Spanien war's nicht wärmer als hierzulande
Frühlingshafte Temperaturen über 20 Grad haben am Donnerstag vielerorts in Spanien die Badesaison vorzeitig beginnen lassen. Ausgerechnet in den sonst kühleren Regionen des Nordens - Galicien, Asturien, Kantabrien oder das Baskenland - wagten viele Menschen einen ersten Sprung ins Meer, wie das Fernsehen berichtete. Andere aalten sich in der Sonne oder spielten Beachball. Auch die Straßencafes und Strandpromenaden erlebten in Städten wie San Sebastian einen regen Zulauf. (APA/red)

3.2.2004 16:54