Ferrero-Waldner: "Bin von Schwarzenegger enttäuscht"
- Grund: Gouverneur gestattet Hinrichtung von Todeskandidaten
- Ferrero kann sich ähnlichen Appell wie Fischer vorstellen
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Die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner erklärte am 3. Februar in Graz, sie sei "persönlich enttäuscht" von dem aus der Steiermark stammenden Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger. Dieser hat nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Vollstreckung eines Todesurteiles in seinem Bundesstaat zu verhindern. "Ich könnte es nicht", sagte die Außenministerin auf Journalistenfragen.
"Ich habe mich damals sehr gefreut, dass Arnold Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien wurde", so Ferrero bei einer Pressekonferenz im Rahmen ihres "Bundesländertages" in der Steiermark, "aber ich muss sagen, ich bin eigentlich enttäuscht".
Zu einem Appell an Schwarzenegger, wie ihn der SP-Präsidentschaftkandidat Heinz Fischer an den Gouverneur mit steirischen Wurzeln richtete, sei sie auch jederzeit bereit: Aber sie würde ihn "dann schon alleine" an Schwarzenegger richten, sagte die ÖVP-Außenministerin.
(apa)
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