Dienstag, 27. Jänner 2004

ARBÖ kritisiert: Autokosten stiegen 2003 um 2 Prozent

  • Kosten seit 1997 um 12,23% gestiegen, höheres km-Geld gefordert
  • PLUS: Preisvergleich- das kostet Sie Ihr Auto wirklich

Die Kosten für den vierrädrigen, fahrbaren Untersatz sind im Vorjahr stärker gestiegen als die Verbraucherpreise, kritisiert der Autofahrer-Club ARBÖ. Im Jahresdurchschnitt hat sich der Index für den privaten Pkw-Verkehr um 2 Prozent erhöht - und damit deutlich stärker als die allgemeine Teuerungsrate von 1,3 Prozent, geht aus Berechnungen der Statistik Austria hervor.

Der "Index für den privaten Pkw-Verkehr" umfasst die Kosten für den Kauf, die Zulassung und die Versicherung von Autos sowie die Treibstoff- und Reparaturkosten einschließlich Ersatzteile. Der früher im Auftrag der Regierung ermittelte Index wird drei Jahren auf Rechnung der Autofahrer-Clubs ARBÖ, ÖAMTC sowie von Arbeiterkammer (AK), Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) und Wirtschaftskammer (WKÖ) errechnet. Der Autokostenindex soll die tatsächliche Kostenentwicklung fürs Autofahren beobachten und damit eine Basis für einen fairen Ausgleich für berufsbedingte Autofahrten liefern.

Pendler werden zur Kasse gebeten
"Die höheren Kosten bekommen vor allem die Pendler zu spüren", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Rudolf Hellar am Dienstag. Zugleich bekräftigt er die Forderung der Kraftfahrerorganisation nach Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschalen. Denn "laut Autokostenindex sind die Autokosten seit 1997 um stolze 12,23 Prozent gestiegen, ohne dass das Kilometergeld auch nur um einen Cent erhöht wurde". Das Kilometergeld von 36 Cent pro Kilometer müsse daher um mindestens 4,5 Cent erhöht werden, um die offiziell nachgewiesene Teuerung in den vergangenen sechs Jahren wett zu machen. (APA/Red.)

27.1.2004 11:26